Word Cup @ liveDEMO ft. Guru, Zascha Moktan, Clueso & Vinterpark

Veröffentlicht in Uncategorized Mit Tags, , , , , , , , , , , , , , , , bei Mai 14, 2008 von selcuk erdogan
14.05.2008 - 15:55

Word Cup liveDEMO Logo.jpgBerlin ist mittlerweile nicht nur Deutschlands Kultur- und Partymeile, sondern auch im Fokus derjenigen, die mit New York, Paris oder London eigentlich keine schlechten Dörfer vor der eigenen Nase haben. Das weiß auch Guru, der seinen neuen besten Freund Superproducer Solar (der heißt so!) mit zur liveDEMO geholt hat, um an der Seite der für ihre Qualitäten bekannten liveDEMO-Band vor einem begeisterten Publikum aufzuspielen. Direkt an der Spree gelegen, bietet das Spindler & Klatt den ebenfalls auftretenden Gästen Vinterpark, Zascha Moktan und Clueso einen Spot, an dem der Wohlfühlfaktor besonders ausgeprägt ist. Das zeigt sich bei den von Tyron Ricketts und Jasmin Shakeri geführten Interviews im Anschluss dann auch. Diese exklusive Party wird euch von nun an von Word Cup präsentiert, und versprochen, zur 5-Jahres Party durfte das Kamerateam dann auch aus dem Kabuff auf die schöne Terrasse raus. Ab jetzt hat liveDEMO ein zuhause bei Word Cup, herzlich willkommen!

Watch now: Word Cup @ liveDEMO

K.I.Z., MC Bogy, B-Lash, Deso Dogg & TommyESS Konzert in Essen -

Veröffentlicht in Uncategorized Mit Tags, , , , , , , bei Mai 13, 2008 von selcuk erdogan

Die Freunde von Gangstaz.com geben sich spendabel. Für das Konzert der im Betreff angeführten Sportfreunde hat der Veranstalter eine Aktion gestartet:

“Einmailige Aktion für das K.I.Z. Konzert am 22.5. in Essen!!! Die ersten 200 Personen, die sich bei www.gangstaz.com registrieren und mit ihrer neuen gangstaz.com E-Mail-Adresse eine Mail mit Namen und Anschrift an info@gangs​taz.com senden bekommen eine Einladung zum Konzert zugeschickt, mit der sie an der Abendkasse nur 10 Euro zahlen brauchen! (Bitte nur mitmachen, wenn du wirklich kommen wirst, da diese Aktion auf 200 Karten beschränkt ist!)”

Ayranmaiden findet das mal mehr als fair und wollte euch das nicht vorenthalten. Wer auf mein Wort aber nicht hören möchte, dem sei der Befehlston von MC Bogy ans Herz gelegt, hier nämlich:

hier noch der flyer

AUFSTIEG!!!

Veröffentlicht in Uncategorized Mit Tags, , , , , , , , , , bei Mai 13, 2008 von selcuk erdogan

Olli Balboa vs. Ayranmaiden - Pt.3

Veröffentlicht in Uncategorized Mit Tags, , , , , , , bei April 30, 2008 von selcuk erdogan

Jetzt geht das Ding in die letzte Runde, Armdrücken und Billard stehen auf dem pseudo-olympischen Plan. Zudem reden wir über Jesus, Sidos Geheimrezept und emotionale Schwächen des Schizogenies, reinziehen!

KLICK DAS PIC!

Olli Balboa vs. Ayranmaiden - Pt.2

Veröffentlicht in Uncategorized Mit Tags, , , , , , , , , bei April 28, 2008 von selcuk erdogan

Es geht weiter, dieses Mal mit Fußball, Ball hochhalten und Lattenschießen at it´s best, naja…

Hip Hop hat gesprochen!

Veröffentlicht in Uncategorized Mit Tags, , , , , , , , bei April 28, 2008 von selcuk erdogan

Das modische Allstar-Team “Marco der Pegler”, “Smetty die Lache”, “Gambais No. 1 Export Ndilyo” und meine Vieligkeit (warum immer tiefstapeln?) begaben sich am Samstag in den Postbahnhof, um der Veranstaltung unseres Lieblingsbeimischaufputschers Red Bull (Music Acadamy) namens “Hip Hop spricht” beizuwohnen. Sommerliche Temperaturen, überwiegend auf Style bedachte Menschen und eine Reihe “anderer “Interviews sollten folgen. Aber mal Schritt für Schritt wie auf Krücken, was war da los?

Die Red Bull Music Acadamy hatte zu zwei Panels geladen, in denen einmal Torch, Dendemann, Nico von K.I.Z., Samy Deluxe und Azad an der Seite des moderierenden Schwabingers Davide Bortot (good Job, Du!) über die eher textliche Seite von Rap und der Hip Hop Kultur an sich sprachen und im zweiten Panel Producer wie die Beathoavenz, Tai Jason, Sepalot und DJ Dynamite ein Stelldichein gaben, um ihrer Affinität, dem Producen, nachzugehen und darüber zu sprechen.

Ich muss zugeben, dass ich mich mehr auf das Lyrics-Panel, so nenn ich das mal, konzentriert habe und ansonsten im Backstage (warte, ich sag das noch mal: im BACKSTAGE) den Carlsberg kennen lernte. Netter Typ, leicht beschwippst im Abgang, aber doch. Jedenfalls waren die Panels gut besucht, New Era drängte sich an New Era, wobei, was wunderschön zu beobachten war, es mischten sich auch Ladys unter das Publikum, was im Normalfall bei solchen Veranstaltungen ja eher selten vorkommt; vielleicht gab dazu ja ein wieder rank und schlanker Samy Deluxe den Ausschlag, soviel Klatsch & Tratsch sei auch an dieser Stelle erlaubt…

Faden verloren…

aufheben…

warte…

jetzt!

Definitiv lag da Hip Hop in der Luft, was auch Azad so sah, der sich wiederum (ich komm da aus der Klatsch-Ecke schwer wieder raus merk ich gerade) vom Normalmaß westeuropäischen BDI´s eher in Richtung Ostblock-Statur entfernt und die XXL-Klamotten bald wieder aus dem Schrank holen UND dabei auf tight machen könnte, nahmean?! Der trainiert! Und wo wir gerade dabei sind, Muskuläres anzusprechen seien die Gigs von Morlockk Dilemma und Marteria angesprochen. Besonders Letzterer untermauert mit Songs wie “Der Nazi und das Gras” mal wieder, dass Rap aus Germania Grenzen ausloten kann, ohne sich wie ein billiges Nachmachparfüm vom Vientnamesenmarkt als Kurzweil herauszustellen.

Jedenfalls übertragen wir das mit Word Cup bald schon, darauf wollte ich ja eigentlich hinaus (bitteschön, Chef!).

Euer Mike Peissen!

ps: einige Zeit nach Verlassen des Postbahnhofs fand sich das auf ein Trio geschrumpfte Team um Smetty, Ndilyo und Howard Carpensel (bin ich auch!) in der Bar Tausend ein. Haha, watt die Grunewaldfraktion geblickt hat, als Neukölln im Haus war…anschließend ging es dann aber auch für uns - nun nur noch das “Saufsystem”-Duo in heimischere Gefielde - ab ins Cookies. Aber nicht, ohne auf dem Weg noch diesen Gassenhauser zu rezitieren!

Gladiatorenwette

Veröffentlicht in Uncategorized Mit Tags, , , , , bei April 24, 2008 von selcuk erdogan

Olli Balboa vs. Ayranmaiden .

Auge um Auge, Zahn um Zahn, Wohlstandsbauch gegen Luxuswampe. Wenn ein afrodeutscher Perfektionist und ein ehrgeiziger Vollbluttürke aufeinandertreffen wirkt selbst eine polnische Hooliganschlacht wie ein Jahrestreffen von Adam Green Fans in einer auf Meerschweinchen spezialisierten Tierhandlung.
Verlustängste sind nich existent! Rücksicht? Nie von gehört. Fair Play?? Höchstens mit Deiner Freundin. Den Gegner auf dem Boden liegend sehen, ist das Einzige was die beiden O.G.s an diesem Tag in der Kölner Innenstadt interessiert hat. B.L.U.T.!!! Gs up, Hoes down….normal!!

Checkt den Teaser hier:

Veröffentlicht in Uncategorized Mit Tags, , , , , , , , , bei April 23, 2008 von selcuk erdogan

Der Homie Ndilyo Iglesias, seines Zeichnes Gambai Export No.1 und Neukölln Hustler in Personalunion, traf sich zum iNterview mit Fergies Lieblingsuntergrundmuckkern Slug (”fuckfuckfuck”) und ANT, du nennst sie spitzbübisch Atmosphere, um den Plauderwilli auszupacken. Ähnlich ambitioniert wie dem Gerhard seine Agenda, werden hier mehr Themen aus- und angepackt als Nippes auf dem Flohmarkt deines Vertrauens, dass man nur noch “yaaah bitch yaaaah” durch die sizzurpmäßig slow laufenden Weiten des Weltalls rufen möchte.

Notizbar auch die Gedankengänge Slugs zum Thema “tight pants” sowie Brother Ali´s Meeresfrüchtephobie, die sicherlich nicht durch das Sekret goldener Zitronen zu heilen sein wird.

Irgendeinweg, jedenfalls stufen Atmosphere ihr Spiel hier mal ziemlich hoch, sollte man gesehen haben, Wort!

12bitphil sein Album kommt, Dude!

Veröffentlicht in Uncategorized Mit Tags, , , , , , , , bei April 22, 2008 von selcuk erdogan

Jaja, der schöne Phil aus dem schönen Hamburg, der früher mal im schönen Köln gewohnt hat, wo der mindestens genauso schöne Ayranmaiden auch ein schönes Heim hatte, ist schön mit mir befreundet, nur falls da ein paar Hobby-Rechercheure Bevorteilung wittern - könnt ihr gerne tun, aber wenn das hier whack wäre, würde ich selbst aus Gründen der Freundschaft nicht schreiben, dass man es sich holen oder zumindest reinziehen sollte, das schöne Album!

Gemeint ist das selbst betitelte Album “12bitphil”, auf dem der Kollege Beats an so unterschiedliche MC´s wie Morlockk Dilemma und V-Mann oder eben PMA (Patrick mit Absicht) geschickt hat, um sie zerficken zu lassen. Dieses Faktum rückt ihn, fällt mir selbst gerade auf, in die Nähe der Zuhälterei, was einem ordentlichen HipHop-Image ja nicht gerade schaden kann…Moment…LOL…so!

Von hier an bitte mal streng selbst im Netz forschen, den Link gebe ich euch mit, dann nur noch einen Klick, et voila, geile Mucke, endlich, mal wieder, wurde ja auch Zeit! Einzig in punkto Fußballverein könnte Freund Zwölfbit mal eine Generalüberholung gebrauchen, aber das weiß er tief im Herzen auch selbst…

http://www.myspace.com/12bitphil

ps: Merkste dir bestimmt, 28.04. kütt dat dingens rus, su sieht et us!

VICE? Spast!

Veröffentlicht in Uncategorized bei April 20, 2008 von selcuk erdogan

…gestern Abend im Clöööb, dein Lieblingsdorf-Handballverein macht nen Ausflug in die große Stadt, fällt wie ein Rudel hungriger Ameisenbären in den - an dem Abend lamesten - Club und positioniert sich in bester Omi-mit-verschränkten-Armen-auf-dem-Fenstersims-Manier an der Theke! Meine Person gesellt sich zwecks Gerstenisierung der Lebergegend hinzu und wird gleich mal schief angeschaut: Ich glaub es war mein Hut, die dachten wohl, ich wäre eine dieser Scheiß-Justin-Timberlake-Imitationen, über die ich mich persönlich auch herzlichst aufregen kann, das nur mal so am Rande.

Dieser Mensch also (muss bei der Körperfülle entweder rechter Torpfosten oder Zeugwart gewesen sein) möchte anfangen zu pöbeln (Ich in Gedanken: “Junge, ich bin Fußballfan, was willst du eigentlich mit deinem Schwuppenspocht mit dem viel zu kleinen Ball, den viel zu kleinen Toren und dem dauerhaft rotwürdigen Spielverhalten von mir?”)…er holt also Luft, schaut zu seinem Kollegen und nuschelt dann stark albernes Hinterwäldlerzeugs, mit dem er selbst in jedem Realschulhof-Battle in fünf Sekunden den Preis für den lächerlichsten Provospruch erhalten würde. Noch schlechter für ihn - vor ihm stand eine Flasche Desperados mit Limetteneinsatz! Sprich, selbst wenn er was zu sagen gehabt hätte, mehr Angriffsfläche geht ja gar nicht, du Eingeborener. Meine Person macht ihm das also auf freundliche, aber bestimmte Weise klar, guten Gewissens darum, dass ICH hier gerade männliches Bier trinke, während DU mein Freund, auch am Ejakulat deines Handballtrainers schnüffeln könntest, statt das Gebräu in den Schlund zu kippen…aber wo war ich stehen geblieben? Ach ja, pass op…der Typ also mustert meine Person auf der Suche nach dem Link, nach dem Eingang zum Diss…ist ja auch an sich okay, ich meine wenn alle peacefull wären und sich nur auf die Schulter kloppen würden, wäre das ja auch nur die halbe Spaßmiete, also los Junge, versuch dein Glück! Ich hab da dieses dunkelblaue Hemd an…näää…das kann man auch nicht ficken, H&M halt, hat ja irgendwie jeder, was will man da schon sagen, ohne sich zum Dandy zu machen? Die Baggy vielleicht, ich meine heutzutage wo doch jeder und dessen Vadder Eierbondage im Verein spielen, sprich Röhrenjeans der Scheiß sind, da könnte meine Baggy doch ein Ge-heimtipp für ihn sein…aber nüscht…jetzt steht mein Kölsch schon griffbereit, er muss sich also beeilen, wenn er noch punkten möchte…schon wieder schaut er nervös zu seinem Freund, der ist mal glatt nen Kopf größer als ich und scheint so, als würde er tag team like gerne abklatschen…hätte er mal machen sollen, denn nun folgte vollends die Blamage, quasi der Untergang 2.0, denn Monsieur Battlegewitter dreht den Spieß jetzt um, die Zeichen stehen ganz plötzlich auf Versöhnung. Er sagt sowas wie “eigentlich wollte ich dich gerade blöd anmachen, weiß auch nicht, mir war danach, aber dein Tattoo ist ja cool, dann kannste ja nur in Ordnung sein”…und flugs folgt da so einer dieser Schulterklopfer…urgs…wasn hier los? Erst heiß machen und dann fallen lassen, bist du eine von diesen selbstverliebten Frauen, die dann doch zu wenig Selbstbewusstsein haben, um eine Sache durchzuziehen???

Aber es geht ja noch weiter, denn nun sind wir ja quasi Freunde. Ich meine, wir haben schon jetzt so einiges durchgemacht, ein Fundament aufgebaut auf dem nun eine wahre Männerfreundschaft entsteht und der Schützenfesthustler erklärt mir nun seine Welt…warum sie überhaupt in diesen “HipHop-Schuppen” gegangen wären, wobei das doch 1. nicht ihre Musik und 2. nicht mal die übliche Gegend wäre, wo man sonst so zu gastieren pflege…und langsam verstehe ich, dieses Kleinod an Hinterhältigkeit, dieser Meister des Subtilen, Fuchs unter Wieseln battlet mich immer noch, bloß mit anderen Waffen. Er tötet mich mit Langeweile, er spammt mich geradezu voll und im Gegensatz zu meinem Email-Account kann mein Gehirn nicht schnell genug selektieren, was rein darf und was vor der Türe bleiben muss wie HipHop Heads vor einem Britpop Laden…schlimme Sache denke ich mir, während ich mich quasi von außen selbst dabei beobachten kann, wie ich zerbröckel. Ich stammel, wimmer, bete um Gnade, dass ich da irgendwie wieder heile rauskomme. Wie hat er das bloß geschafft? Props für dich, du bist ein Gigant, wie du mich da noch mehr langweilen konntest als ein Ausflug mit der Liebsten zum IKEA (trotz der Köderei, dass “wir danach auch ins Restaurant auf ein paar schwedische Fleischhappen gehen”)…lksadjfölksadjfölksadjfölkjsaölkfjölksjkölsdjgüjgowiäjklsj…ups, pardon, bin gerade mal auf der Tastatur eingenickt in Gedanken an das Gespräch von gestern…Aber beenden wir das und kommen zur Überschrift, falls das noch jemanden interessiert? Wenn das hier ÜBERHAUPT jemanden interessiert, aber gut, ich rede auch öfters mal mit mir selbst, warum nicht mit mir selbst schreiben?

Weiter im (Kon)Text. Nachdem diese so genannte Partynacht also ein jähes Ende mit blutigen Ohren fand, stieg meine Person in ein Taxi, um den Heimweg anzutreten. Bettruhe, denke ich, ist doch auch mal was feines. So auf die 30 zugehend muss man schließlich kürzer treten und vielleicht sogar mal ein Buch zur Hand nehmen, sich bilden…pups…oh Mist, nix mit Buch, ich muss schleunigst auf den Pott, der letzte Ansturm vor dem Einschlafen. Also rauf auf die Bastaille und da liegt es, das Fürlau-Magazin der Anderen - die VICE! Mal reinblicken kann nicht schaden, schauen was gerade hip und trendy ist (schreibt man doch so, oder? trendy?)…die neuste Mode aus Melbourne (hui, das ist weit weg, allein daher schon einen Aha-Effekt wert), gähn, enge Jeans, schwule T-Shirt-Prints und Typen die keine Typen sind…achso, “schwul” darf man laut VICE einfach so benutzen, das Wort jetzt, wohl auch im Kontext…find ich irgendwie schwul, aber schön…weiter gehts nach Japan, wo die globale Muse derzeit zu nächtigen scheint. Gähn, auch hier…eng, eng, eng, macht in der Hose niemals peng…Auch schwul! Paris allerdings geht außerordentlich klar, so ganz unmodisch modisch, reduziert, nicht affektiert, gefällt mir, da es vor allem so aussieht als würden sich die Kids dort in ihren Klamotten auch wohlfühlen, was man von LA mal so gar nicht behaupten kann…angetan hats mir dann aber doch die Rubrik VICE-Mail (schau mal liebe VICE, ich schreibe euch sogar groß, ist doch nett!), also Leserpost, wobei da ganz uncool bürokratisch unter den Texten noch dazu gepinnt wird, ob dieses Feedback die VICE-Redaktion (ja, mir gehts hier um meine Wertigkeit bei Google, deshalb schreib ich so oft VICE, damit man mich besser findet, wer VICE, vielleicht liest das hier ja niemand sonst…) per Email oder per totalo normalo Post erreichte…und hier durften die VICE Leute mal so richtig aus sich rausgehen, den Schwaben zu hause lassen und das Großstadttier (reimt sich auf Großstadtrevier, was mich wiederum darauf bringt, dass das auch eine recht schwule Sendung ist) aus dem Käfig lassen. Da werden Bräute diffamiert, die sich über die sexistische Berichterstattung der VICE aufregen und - ich brech das mal runter - sich als Obenohne Modell anbieten, um ihrer Kritik Ausdruck zu verleihen. Der clevere Redakteur, der immerhin die Leserbriefe beantworten darf (”Wirklich Mami, ich hab da nen echt wichtigen Posten bei der VICE”), geht jetzt in die Vollen. Er habe sich die Kritikerin auf Myspace angeschaut, SIE dürfe ihre Titten gerne für Fotos dem Magazin zur Verfügung stellen, während die Schlehe im Brief darunter das doch bitte vermeiden solle. Wow, bös, wer ist dieser Diktator Kim noch mal, wenn es hier die Haudraufs der Medienwelt bei der VICE gibt???

Gut, mit aufgestauter Wut (siehe Begebenheit aus dem Club) so ein Mag zu lesen scheint nicht die klügste Entscheidung, auch wenn mich der Text über die Katzen-Mode-Designerin (oder wie sagt man dazu in cool?) etwas erhellen konnte. Im Endeffekt scheint mir dieser ganze Flashmob namens VICE doch ein recht überheblicher, zu selbstreferenzieller Haufen von Spießern zu sein, die derzeit in einem gewissen Segment halt Deutungshoheit genießen und diese mit teils amüsanten Texten und meist einfach nur bescheuerten Fotostrecken auszunutzen versuchen, so lange die Anzeigenkunden das auch alles passend finden.

Das wollte ich auch eigentlich nur mal kurz erwähnt haben, bevor ich jetzt mal schaue, wie ich diese Aggression von gestern in den Griff bekomme. Vielleicht ja eine Flasche von diesem “Ist kein Jägermeister”-Gesöff mit der plakativen Farbe, oder ich schließe mich ein paar Handballhooligans an oder was weiß ich, vielleicht schmeiß ich auch einfach mal diesen Rechner hier im Internetcafe aus dem Fenster und schaue, wie der Inhaber das so findet…

egal!

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